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Lindenhof Hude - Soziale Gruppenarbeit

Seit dem 1. Februar 2005 bieten wir eine Soziale Gruppenarbeit für 7 Kinder und Jugendliche an. Soziale Gruppenarbeit ist ein gruppenpädagogisches Hilfeangebot nach SGB VIII §29:

„Die Teilnahme an sozialer Gruppenarbeit soll älteren Kindern und Jugendlichen bei der Überwindung von Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen helfen. Soziale Gruppenarbeit soll auf der Grundlage eines gruppenpädagogischen Konzepts die Entwicklung älterer Kinder und Jugendlicher durch soziales Lernen in der Gruppe fördern.“

Die Soziale Gruppenarbeit schließt die Betreuungslücke zwischen ambulanter Hilfe in der Familie (Sozialpädagogische Familienhilfe; Erziehungsbeistand) und der umfassenderen Tagesgruppenarbeit. Im Unterschied zur Tagesgruppe, die intensiv an einer Weiterentwicklung des gesamten Familiensystems arbeitet, richtet sich der Fokus der Sozialen Gruppenarbeit stärker auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten des einzelnen Kindes oder Jugendlichen.

Zielgruppe/ Fachliche Ausrichtung
Die Soziale Gruppenarbeit ist ein Angebot für Mädchen und Jungen im Alter von 8 - 14 Jahren. Betreut werden Kinder und Jugendliche mit Auffälligkeiten im sozialen Verhalten, Entwicklungsverzögerungen und/oder psychischen Störungen.
Sie benötigen die angeleitete Gruppe als Lernfeld.
Wir erwarten, dass die Eltern aktiv an der Hilfemaßnahme mitarbeiten und den Betreuungsprozess unterstützen, wenn sie sich für die Betreuung ihres Kindes im Rahmen Sozialer Gruppenarbeit entscheiden.

Das konkrete pädagogische Handeln orientiert sich an systemischen, gruppenpädagogischen und freizeitpädagogischen Inhalten. In kollegialer Beratung, Supervision und psychologischer Beratung werden die Entwicklungsprozesse der Teilnehmer reflektiert und weitere Vorgehensweisen und Ziele bestimmt.

Methodische Grundlagen
Zentrales methodisches Arbeitsfeld ist das soziale Lernen in der Gruppe.

Die kontinuierliche Elternarbeit flankiert unser Konzept. Mit regelmäßig stattfindenden Hilfeplangesprächen, Elterngesprächen, Telefonaten, werden die Eltern über den Verlauf der pädagogischen Arbeit in der Gruppe, sowie in 
der Erziehung ihres Kindes beraten und unterstützt.
Netzwerkarbeit in Form von Lehrergesprächen, und sonstigen Kontakten mit dem Umfeld der Familie sorgen für eine Integration der Hilfe in den Alltag der Teilnehmenden der Sozialen Gruppenarbeit.

Die pädagogische Arbeit im Alltag der Sozialen Gruppenarbeit ist ganzheitlich orientiert. Es geht uns darum, die Persönlichkeit des Kindes mit Elementen der handlungs-, erlebnis- und themenorientierten Gruppenarbeit zu fördern. 
Den Rahmen hierfür bilden Strukturen und Rituale, welche im Regelwerk der sozialen Gruppenarbeit eingebettet sind.

Das konkrete pädagogische Handeln wird bestimmt durch Partizipation und orientiert sich an Erkenntnissen aus der Mediation, systemischen Familienarbeit und der freizeitpädagogischen Arbeit.
In kollegialer Beratung, Supervision und psychologischer Beratung werden die Entwicklungsprozesse reflektiert und gesteuert.

Hausaufgabenhilfe
Aufgrund des hohen Hilfebedarfes der Kinder und Jugendlichen in schulischen Fragen wurde Hausaufgabenhilfe in der Kleingruppe als festes Angebot in die Soziale Gruppenarbeit mit aufgenommen.

Handlungsorientierte Gruppenarbeit
In der handlungsorientierten Gruppenarbeit werden handwerkliche und alltagspraktische Fertigkeiten vermittelt und erlernt. Aktivitäten sind u.a. Werken, Basteln, Kochaktionen, Fahrrad reparieren, Modell oder Bootsbau.

Erlebnisorientierte Gruppenarbeit
In der Erlebnisorientierten Gruppenarbeit lernen die Teilnehmer, sich an Spiel- und Verhaltensregeln zu orientieren, Grenzen zu erfahren und zu erweitern, zu gewinnen und zu verlieren, Stärken und Schwächen zu erkennen, sich in 
einem Team zu integrieren, das eigene Freizeitverhalten zu erweitern.

Aktivitäten sind u.a. Abenteuerspiele, Gesellschaftsspiele, Sport und Spiel, Kanu- und Radtouren.

Themenorientierte Gruppenarbeit 
In der themenorientierten Gruppenarbeit setzen sich die Teilnehmer mit Themen wie Konfliktlösungen, Mädchen und Jungen, Beziehungen, Freundschaft und Sexualität, Familie, Drogen, Gewalt, Jugendschutz, Schule/ Praktika/ Ausbildung, 
auseinander.

Aktivitäten sind u.a. Gruppengespräche, Rollenspiele, Foto- und Videokollagen

Ziele der Maßnahme
Stärkung des Selbstwertgefühls, Vermittlung sozialer Kompetenzen Entwickelung lebenspraktischer Fertigkeiten und Abbau sozialer Auffälligkeiten.

Betreuungszeiten
Die Gruppe wird Montags, Mittwochs und Donnerstags 3,5 Stunden täglich außerhalb der Schulferien betreut (insgesamt 10,5 Std./Woche). Die Kernbetreuungszeit ist von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr.
Die genauen Zeiten orientieren sich auch an der Jahreszeit sowie an der aktuellen Gruppensituation. Für größere Aktionen werden Betreuungszeiten von Nachmittagen zusammengefasst.
Für Familien-, und Netzwerkarbeit sowie für besondere Projekte stehen 7 Std./Woche (außerhalb der Schulferien) zur Verfügung.
Hilfeplangespräche (mind. halbjährlich, durchschnittlich 1 Std./Woche für die Gruppe außerhalb der Ferien), Elterngespräche und Lehrergespräche werden nach Bedarf verabredet und durchgeführt.

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