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Szenenwechsel in den Osterferien - Aktive Einblicke in soziale Arbeit

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Szenenwechsel - Aktive Einblicke in soziale Arbeit
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BDKJ-Landespräses Holger Ungruhe (v.li), Caritas-Direktor Dr. Gerhard Tepe, Schüler Elisabeth Grote und Simon Heeren mit Diakonie-Vorstand Uwe K. Kollmann und EJO-Referentin Farina Hubl starten die 20. Runde zum Szenenwechsel.
BDKJ-Landespräses Holger Ungruhe (v.li), Caritas-Direktor Dr. Gerhard Tepe, Schüler Elisabeth Grote und Simon Heeren mit Diakonie-Vorstand Uwe K. Kollmann und EJO-Referentin Farina Hubl starten die 20. Runde zum Szenenwechsel.

Start zum Szenenwechsel

Kurzpraktikum in den Osterferien: Caritas und Diakonie laden zu neuer Runde ein

Oldenburg, 15. Februar 2017 - Zum 20. Mal laden Caritas und Diakonie Jugendliche ab 15 Jahren zum Schnupperpraktikum ein. In sozialen Einrichtungen des Oldenburger Landes können die Jugendlichen soziale Erfahrungen mit Menschen machen, zu denen sie sonst eher weniger Kontakt bekommen. Simon Heeren (18) war im vergangenen Jahr im Oldenburger Büsingstift und hat dort Menschen mit Demenz betreut. Anfangs ging er noch mit gemischten Gefühlen ins Altenheim. Jetzt will er dort sogar ein Freiwilliges Soziale Jahr ableisten. Simon Heeren ist sich aber sicher, dass er später nicht im sozialen Bereich arbeiten wird. Beruflich denkt er eher an die Polizei.
Elisabeth Grote (17) war schon zwei Mal im benachbarten Kindergarten. In der Kindertagesstätte ist sie so gut angekommen, dass Eltern sie angesprochen haben. Die Garrelerin betrachtet den Szenenwechsel als kleinen Test. Sie überlegt, später Lehrerin zu werden. Im Szenenwechsel wollte sie sehen, ob Sie auch in schwierigeren Situationen bestehen kann.
Diakonie-Vorstand Uwe K. Kollmann lobte das soziale Engagement von Jugendlichen, die sich entscheiden, vom 18. bis 22. April am Szenenwechsel teilzunehmen. „Eine Runde im Szenenwechsel ist gut für junge Menschen,“ bestätigt Caritas-Direktor Dr. Gerhard Tepe. Das sehen auch die Teilnehmenden der vergangenen Jahre so. In Abfragen nach dem Szenenwechsel erklären sie übereinstimmend ihre große Zufriedenheit.
Die evangelischen und katholischen Jugendverbände ejo und BdkJ unterstützen den Szenenwechsel. „Er ist ein Projekt, in dem sich Jugendliche ausprobieren und einen anderen Alltag erleben können“, erklärte Holger Ungruhe, BDKJ-Landespräses. EJO-Referentin Farina Hubl hat in einer Phase beruflicher Umorientierung selbst am Szenenwechsel teilgenommen.
Unter Jugendlichen spricht sich das Angebot rum: 25 Teilnehmer haben sich bereits über die Internetseite www.szenen-wechsel.de angemeldet. Bis zum 31. März können sich weitere Interessenten melden. Caritas und Diakonie rufen dann zurück und besprechen mit den Jugendlichen, in welche Einrichtung sie gehen können. Vor dem Kurzpraktikum findet ein Treffen zur Einführung statt. Am Samstag 22.4. folgt eine gemeinsame Auswertungs- und Abschlussveranstaltung.
Bisher haben über 2.300 Jugendliche am Szenenwechsel teilgenommen in Altenheimen, Einrichtungen der Behinderten-, Jugend-, Sucht- und Wohnungslosenhilfe. Sowie in Kindergärten, Beratungsstellen, Sozialstationen und anderen sozialen Einrichtungen.
Schirmherrin des 20. Szenenwechsels ist Ruth Spelmeyer, Deutsche Meisterin im 400-Meter-Lauf.

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