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Katastrophenhilfe-Netzwerk in Nepal bewährt sich

Berlin/Kathmandu, 06.05.2015 - Dank bewährter Partner kommt die Katastrophenhilfe für Erdbebenopfer in Kathmandu gut voran. Die Diakonie stimmt ihre Hilfsaktionen eng mit dem weltweiten kirchlichen Netzwerk ACT Alliance ab. Dort sind Kompetenzen der Katastrophenhilfe gebündelt: von der Verteilung von Hilfsgütern, über die Versorgung mit sauberem Wasser, bis hin zu Notunterkünften und psychosozialer Betreuung. Alle Partnerorganisationen sind schon seit vielen Jahren im Himalaya-Staat aktiv. Sie kennen die Gegebenheiten und können daher am besten beurteilen, was wo gebraucht wird.

„Alle möchten sofort helfen, aber wenn es um Geschwindigkeit geht, sollten immer zuerst die im Land arbeitenden Experten unterstützt werden“, so Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe. Die Diakonie höre auf deren Analyse, wo und wie viel Hilfe nötig sei. Die Einschätzung der lokalen Experten dient auch der Beurteilung, ob es sinnvoll ist, Helferinnen und Helfer aus aller Welt einzufliegen oder eher in den Nachbarländern zu mobilisieren, die nicht auf den Luftweg angewiesen sind. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat nach dem Erdbeben am 25. April sofort Kontakt zu den Partnerorganisationen in Nepal aufgenommen und die Hilfe auch mit der Schwesterorganisation Brot für die Welt abgestimmt, um zu gewährleisten, dass die Spenden effizient und für die Bedürftigsten eingesetzt werden können. Das zahlt sich nun aus.

So arbeitet die Diakonie Katastrophenhilfe beispielsweise eng mit dem Lutherischen Weltbund (LWB) zusammen, der von Kathmandu aus mit den Vereinten Nationen und der nepalesischen Regierung Unterkunftsfragen bespricht. Die Menschen müssen möglichst noch vor der Monsun-Regenzeit mit Planen und Material zur Reparatur ihrer Häuser versorgt werden, warnt die Diakonie-Katastrophenhilfe. Der Bedarf ist weiterhin sehr groß: Derzeit müssten sich bis zu fünf Familien eine Plane teilen, berichtet Gopal Dahal vom LWB. Hilfspakete, die zur Zeit gemeinsam mit Freiwilligen verteilt werden, enthalten je zwei Kilo Reis, sechs Pakete Nudelgerichte, zwei Packungen Kekse, eine Plane und eine Decke.

Die Katastrophenhilfe-Partner DanChurchAid und CASA kümmern sich in Camps der Erdbebenopfer um die Versorgung mit sauberem Wasser. Der aus dem Nachbarland Indien stammende langjährige Partner der Diakonie-Katastrophenhilfe CASA versorgt 1.000 Familien mit den wichtigsten Hygiene-Artikeln: Desinfektionsmittel, Seife, Zahnbürste, Waschpulver. Diese Hilfe ist mit den Fachleuten aus Nepal abgestimmt, die befürchten, dass sich geschwächte Menschen ohne sauberes Wasser und Hygiene leicht mit Durchfall oder Cholera anstecken können. 

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