Diakonie-Läden und Möbeldienste

Gespendete Möbel und Kleidung für Menschen mit geringem Einkommen

Diakonie-Läden sammeln gebrauchte Kleidung, Hausrat und Spielsachen. Die gespendeten Waren werden gegen einen Anerkennungsbetrag an Kunden weitergegeben. Von dem eingenommenen Geld werden die Ladenmiete und Nebenkosten gezahlt. Die Mitarbeitenden in den Diakonie-Läden arbeiten ehrenamtlich. Ihnen ist es wichtig, dass gute gebrauchte Kleidung nicht in den Müll wandert. Es ist viel nachhaltiger, Artikel an andere weiter zu geben. Menschen mit schmalen Geldbeutel haben so die Chance, Kleidung, Hausrat und Spielsachen weiter zu nutzen.

Um niemanden in Verlegenheit zu bringen, verzichten Diakonie-Läden generell auf eine Einkommensprüfung. Das ist auch im Sinne der Nachhaltigkeit sinnvoll. Wichtig ist, dass die Nutzungszeit von Kleidung und Gegenständen des täglichen Bedarfs weiter verlängert wird. Denn Diakonie-Läden und Möbeldienste der Diakonie engagieren sich für die Wiederverwendung gebrauchter Kleidung, Hausratsartikel und Möbel.

Die Läden übernehmen damit einen Teil der praktischen sozialen Hilfe der Diakonie. Alle Waren, die in den Läden angeboten werden, sind Spenden aus privater Hand. Dadurch ist das Angebot der Diakonie-Läden und Möbeldienste besonders preiswert. Es reicht von gebrauchten und gut erhaltenen Waren wie Sofas, Möbel, über Damen- und Herrenbekleidung, Kinderbedarf, Spielzeug und Büchern bis zu Haushaltsartikeln.

Die Möbeldienste holen gespendete Möbel ab, liefern sie an die Kunden aus und montieren sie. Gerade für bedürftige Menschen ist das eine große Hilfe.