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Gute Lösungen für die Ausnahmesituation

Diakonie organisiert Kontakte zwischen Hilfesuchenden und Mitarbeitenden neu - Vorstand dankt allen Mitarbeitenden

Hinweisplakate im Diakonischen Einrichtungen
Hinweisplakate im Diakonischen Einrichtungen

Oldenburg, 19. März 2020 - Durch das Coronavirus kommt das öffentliche Leben zum Stillstand. Die sozialen Bedürfnisse bleiben. „Es geht um die Verringerung von direkten persönlichen Kontakten,“ stellt Diakonie-Vorstand Thomas Feld klar. „Die sozialen Kontakte sollten Angehörige zu Menschen in Einrichtungen jetzt sogar noch erhöhen! Da sie die Menschen im Altenheim oder zu Hause nicht besuchen können, rufen Sie an! Nutzen Sie Handys oder Tablets, um sich gegenseitig zu sehen. Oder schreiben Sie Briefe und senden Sie die von Kindern gemalten Bilder mit. Das macht Menschen in den Einrichtungen Mut. Auch Senioren, die zu Hause leben, freuen sich über solche Aufmerksamkeit.“

„Die Mitarbeitenden in den stationären Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe und in den Suchtkliniken arbeiten weiter und zeigen großen Einsatz für die Ihnen anvertrauten Menschen,“ stellt Feld das große Engagement der Mitarbeitenden heraus. Deren Schutz steht bei allen Überlegungen des vom Vorstand eingerichteten Krisenstabes im Vordergrund. Es geht immer darum, Ansteckung zu vermeiden ohne die sozialen Kontakte zu sehr zu begrenzen.

„Die Mitarbeitenden der Diakonie sind weiter für die Menschen da, auch wenn der Publikumsverkehr in den Fachstellen Sucht oder bei den Kreisdiakonischen Werken jetzt eingestellt wird,“ betont Kai Kupka, Referent für Suchtfragen bei der Diakonie. Statt in einer Therapie-Gruppe der Suchthilfe zu sitzen, telefonieren unsere Mitarbeitenden jetzt mit jedem Patienten. Damit die Unterbrechung der direkten sozialen Kontakte nicht in einem Abbruch der Therapie endet,“ erläutert Kupka. Franz-Josef Franke, Leiter der Gemeinwesenarbeit der Diakonie ergänzt: „Das bedeutet für Mitarbeitende in den Beratungsstellen, dass sie nun telefonisch und per Mail für den Kontakt zur Verfügung stehen und vermehrt auf die Klienten zugehen. Es wäre fatal die sozialen Kontakte jetzt einzustellen.“ „

„Wir suchen auf allen Ebenen nach kreativen Lösungen, um die Angebote aufrecht zu erhalten,“ betont Diakonie-Vorstand Thomas Feld. In Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Jugendhilfe, in der Wohnungslosen- und der Behindertenarbeit, in der Suchthilfe und in den Kreisdiakonischen Werken. „Unser Dank geht an alle Mitarbeitenden, die sich in dieser Situation besonders für die Menschen engagieren und viel Zeit und Kraft investieren.“

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