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Christiane Börgel (links) und Sarah Janßen unterstützen Frauen und ihre Familien während und nach der Schwangerschaft. Foto: Kerstin Kempermann
Christiane Börgel (links) und Sarah Janßen unterstützen Frauen und ihre Familien während und nach der Schwangerschaft. Foto: Kerstin Kempermann

Ansprechpartnerinnen für Frauen und ihre Familien

Sarah Janßen verstärkt Schwangerenberatung der Diakonie im Ammerland

Ammerland, 2.9.2021 - Einfache Unsicherheit, familiäre und psychische Belastungen, Schwierigkeiten mit Formularen oder finanzielle Sorgen, die Gründe aus denen Frauen und ihre Familien die Schwangerenberatung des Diakonischen Werkes Ammerland aufsuchen sind vielfältig. Aber eines ist immer gleich, die Beraterinnen Christiane Börgel und Sarah Janßen beraten die Betroffenen auf Augenhöhe und geben ihnen das Gefühl mit ihrer Situation nicht allein zu sein.

„Oft werden die vielen Formulare als Anlass für den ersten Kontakt genommen“, berichtet Börgel. Im Laufe der Beratung ergeben sich dann aber meist weitere Themen und Sorgen, bei denen die beiden Mitarbeiterinnen der Diakonie helfen können. Börgel arbeitet bereits seit 2018 in der Schwangerenberatung. Sarah Janßen unterstützt sie seit Mitte Juli. Janßen ist die Nachfolgerin von Sabine Schleppegrell, die im Juli in den Ruhestand verabschiedet wurde.

„Die Arbeit in der Schwangerenberatung ist ein tolle neue Erfahrung für mich“, sagt Janßen, die vorher in der Jugendhilfe in einer Mädchenwohngemeinschaft gearbeitet hat. Ihr Ziel ist es, den Frauen zu helfen, dass die Schwangerschaft und die erste Zeit mit dem Baby als eine gute Zeit erlebt werden kann. „Es ist ein tolles Gefühl, die Frauen und ihre Familien zu unterstützen. Oft haben die Frauen schon ganz viel organisiert und getan und wir können dann mit unserem Wissen helfen, dass alles klappt und notwendige Unterstützung erhalten wird.“

Janßen und Börgel beraten die Frauen nicht nur während der Schwangerschaft, sondern auch in der ersten Zeit danach. „Viele wissen gar nicht, dass wir auch nach der Geburt noch als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung stehen“, sagt Börgel. Aber auch dann können Fragen auftauchen, bei denen Unterstützung notwendig ist. „Manchmal fehlt einfach nur der familiäre Rückhalt, in anderen Fällen sind es besondere Einzelfälle, bei denen wir unterstützen können“, sagt Börgel und berichtet von einer Klientin deren Baby keine normale Milch vertrug. Zwischenzeitlich bekam sie aber das notwenige Milchpulver nicht mehr, da die Krankenkassen nicht die vollen Kosten des Produktes erstatteten.

Börgel und Janßen sind froh, dass sie im Moment die Ratsuchenden wieder im direkten Kontakt - unter Einhaltung der Hygienebestimmungen und mit Maske - beraten können. „Am Telefon fällt es schwieriger Vertrauen aufzubauen und viele Themen rund um die Schwangerschaft sind für viele Menschen Tabu-Themen. Das fällt im direkten Kontakt leichter“, weiß Börgel. Für den Bereich der Schwangerschaftskonfliktberatung galt eine Ausnahmeregelung, so dass für diesen speziellen Bereich der Schwangerenberatung vor Ort Beratung möglich war.

Neben der Beratung ist auch das Thema Prävention eine Aufgabe von Börgel und Janßen. „Das Wissen und die Sprachfähigkeit zum Themen wie Liebe, Freundschaft, Sexualität und Verhütung ist sehr unterschiedlich. Hier gilt es weiterhin Aufklärung zu leisten.“ Aber nicht nur Aufklärung ist wichtig. „Es wäre eine große Hilfe, wenn Verhütungsmittel Kassenleistungen wären. Verhütung sollte keine Frage der finanziellen Mittel sein“, betont sie.

Das Diakonische Werk Ammerland bietet Schwangerenberatung in Bad Zwischenahn und in Apen an. Alle zwei Wochen findet außerdem eine Sprechstunde in Westerstede statt. Termine können unter 04403 - 949150 oder per Mail an boergel@diakonie-ammerland.de oder janssen@diakonie-ammerland.de ausgemacht werden.

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