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Anja Schröder blickt auf das erste Jahr als Koordinatorin im KIOLA-Haus zurück. Foto: KIOLA
Anja Schröder blickt auf das erste Jahr als Koordinatorin im KIOLA-Haus zurück. Foto: KIOLA

Start mitten in der Pandemie - schwierig aber genau richtig

Seit knapp einem Jahr ist Anja Schröder Koordinatorin für das Projekt KIOLA - Gefördert wurde ihre Stelle durch die Glücksspirale

Oldenburg, 12.2.2020 - Als Anja Schröder im März 2020 als Koordinatorin im KIOLA-Haus anfing war das Haus am Dohlenweg in Oldenburg noch eine Baustelle. Ein Jahr später kann die 37-Jährige nun auf bereits vier Monate zurückblicken, in denen das KIOLA-Haus wie geplant zum Erholungsort für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung geworden ist.

„Die Startphase war eine große Herausforderung“, erinnert sich Schröder. Kurz nachdem Sie Mitte März ihre Tätigkeit aufgenommen hatte, kam der erste Lockdown. „Dadurch wurde es schwieriger Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt zu machen. Gleichzeitig habe ich mich um die Fertigstellung gekümmert und das Team zusammengestellt“, erinnert sich Schröder. Gefördert wurde diese Phase des KIOLA-Projektes durch die Glücksspirale, die die Mittel für die Koordinatoren-Stelle bereitstellte. „Es ist unglaublich, dass wir mitten in einer Pandemie unter widrigen Umständen unser Entlastungsangebot für Familien eröffnen konnten. Dank der vielfältigen Unterstützung im Vorfeld genau zur richtigen Zeit. Das macht Mut“, freut sich Ute Dorczok, Leiterin im Haus Regenbogen, zu dem auch das Projekt KIOLA gehört.

Im September konnten die ersten Kinder aufgenommen werden. Inzwischen haben bereits 20 Familien - einige mehrmals - das Angebot genutzt. Die Kinder und Jugendlichen zwischen 8 und 18 Jahren kommen unter anderem aus Oldenburg, Brake, Bremen und Lemwerder. „Unsere Besucher haben sehr unterschiedliche Beeinträchtigungen. Das Team stellt sich auf jedes Kind individuell ein. Wir erleben, dass die Kinder hier wie geplant neue Reize erleben und sich weiterentwickeln. Für die Kinder und Jugendlichen ist der Aufenthalt im KIOLA-Haus gerade während der Corona-Pandemie eine gute Auszeit vom Alltag“, beschreibt Schröder.

Damit das möglich ist, wurde gemeinsam mit dem Gesundheitsamt ein sehr gutes Hygienekonzept erarbeitet. So können die ersten Kinder - wenn auch in reduzierter Zahl - das Angebot nutzen. Doch einiges musste das KIOLA-Team verschieben. Die offizielle Eröffnungsfeier, einige Fortbildungen, das persönliche Bekanntmachen des Angebotes auf Veranstaltungen und Arbeitskreisen, gemeinsame Treffen mit Eltern und Kindern wird erst möglich sein, wenn die Pandemielage es erlaubt. „Aber unser Ziel in 2020 die ersten Kinder aufzunehmen und Ihnen und ihren Familien trotz Lockdowns oder gerade in dieser Zeit ein gutes Unterstützungsangebot zu machen ist gelungen“, freuen sich Schröder und Dorczok. Das zeigen auch die Rückmeldungen der Kinder und der Eltern. „Die Kinder und Jugendlichen lieben den Snoezelenraum und das Therapiebad“, berichtet Schröder. Das sei etwas ganz besonderes. „Die Eltern berichten uns, dass die Kinder nach dem Aufenthalt im KIOLA-Haus gereift wirken und im Alltag entspannter sind.“

Info: KIOLA bietet Kurzzeitwohnen für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung. Das Projekt ist in Niedersachsen das erste seiner Art. Träger der Einrichtung ist das Diakonische Werk im Oldenburger Land. Geboten wird den Kindern und Jugendlichen eine urlaubsähnliche Situation, in der sie professionell gepflegt, betreut und gefördert werden. Für die Angehörigen, die ansonsten für Pflege und Betreuung zuständig sind, bietet diese Zeit die Möglichkeit, sich selbst zu erholen, Zeit mit Geschwisterkindern zu verbringen und neue Kraft zu schöpfen.

Sie haben Interesse an KIOLA? Melden Sie sich bei Anja Schröder: anja.schroeder@diakonie-ol.de. Der Verein KIOLA ist weiter auf Unterstützung angewiesen. Alle Informationen zum Projekt finden Sie auf  www.kiola.de

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