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Integration ist Marathon

Doris Schröder-Köpf, niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, referiert in Bad Zwischenahn

Bad Zwischenahn, 14.06.2018 - von Bernd Göde - „Integration ist Marathon und kein Sprint,“ sagte Doris Schröder-Köpf, Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe des Landes Niedersachsen im Gemeindehaus der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde „Haus Feldhus“ in Bad Zwischenahn. Die Referentin sprach im Rahmen einer Fortbildungsveranstaltung des Kirchenkreises, des Evangelischen Bildungswerkes und des Diakonischen Werks zu Ehrenamtlichen, die im Landkreis Ammerland zum Teil seit Jahren mit Migranten arbeiten. Kreispfarrer Lars Dede hatte zuvor die zahlreichen Teilnehmer der Veranstaltung begrüßt und sich für den ihren Einsatz in der Flüchtlingshilfe bedankt. Bevor die Referentin aus Hannover dann auf den aktuellen Stand der „Willkommenskultur“ in Niedersachsen einging, sprach Kreisrat Ingo Rabe über den Stand der Dinge im Landkreis Ammerland. „Wir können zufrieden sein. Weniges klappt nicht gut.“ Rabe berichtete, dass besonders die Kindertagesstätten und die Schulen durch die neue Situation betroffen seien und hier Großes geleistet werde. „Die Menschen fühlen sich hier wohl. Wir haben hier die höchste Einbürgerungsquote im Land Niedersachsen.“
   
Bei der Frage wie man in Zukunft mit den Flüchtlingsströmen in die Region umgehe, kam auch das Stichwort Ankerzentrum auf. Für Schröder-Köpf ist dies im Moment kein Thema: „Wir in Niedersachsen werden dies erstmal beobachten und prüfen." Für die Zukunft sei es wichtig, so die Referentin, sich weiterhin schwerpunktmäßig um die Sprachförderung zu kümmern, die schulische Integration zu fördern und den Familien eine Zusammenführung zu ermöglichen. Außerdem müsse die Berufsausbildung für Migranten einfacher gestaltet werden. Doris Schröder-Köpf zog nach ihrem Vortrag ein Fazit: “Wir brauchen Zeit und Geduld. Wir müssen darüber diskutieren, welche Gesellschaft wir wollen. Und wir müssen aufpassen, dass alle Bürger an der Entwicklung teilhaben können.“ 
   
Bereits zu Beginn der Veranstaltung konnten die Teilnehmer schriftlich ihre Meinung zum Thema „Willkommenskultur“ formulieren. Die daraus entstandenen Fragen wurden dann im Anschluss diskutiert. Dabei wurde deutlich, dass auch die Teilnehmenden der Veranstaltung die Integration von Geflüchteten als Marathon und dauerhaft angelegten Prozess erleben. Es sei besonders wichtig, die geschaffenen Strukturen aufrecht zu erhalten - und nicht wieder abzuschaffen oder zu kürzen, nur weil der Zuzug nachlasse - denn die Angekommenen und ihre Bedarfe nach Unterstützung würden bleiben. Eine nachhaltige Förderung durch die Bundesregierung wünschten sich nicht nur die Ehrenamtlichen, sondern auch Ingo Rabe, der die Anmerkungen der Anwesenden bekräftigte. Aber nicht nur die finanzielle Förderung in Form von Bundes- sowie Landesmitteln sei wichtig, sondern auch ein flexiblerer Umgang mit diesen Mitteln. So könnten bürokratische Hürden abgebaut und auf den Landkreis zugeschnittene Ideen und Projekte umgesetzt werden. 
Angesprochen auf die Einzelfälle von Geflüchteten, die trotz immenser Sprach- und Integrationsbemühungen keine Unterstützung erhielten, bot Frau Schröder-Köpf ihre Hilfe an: „Wenn Sie so einen Fall haben, melden Sie sich bei mir!“ 

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