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Sozialministerin erfährt: Mittwochs wird marschiert

Sozial-Ministerin Carola Reimann besucht Diakonie-Nachbarschaftszentrum Wollepark: Gesundheitsförderung für benachteiligte Quartiere besonders wichtig

Delmenhorst, 02.08.2018 - "Mittwochs wir marschiert," berichtet die Geschäftsführerin des Kreisdiakonischen Werkes Delmenhorst/Oldenburg Land. Nordic Walking ist ein Bewegungsangebot des Präventionsprojekt zur Gesundheitsförderung in sozial benachteiligten Stadtteilen. Die Stöcke zum Laufen stehen für die Teilnehmer bereit, damit keine zusätzlichen Kosten entstehen. Die Mitarbeiter der Gemeinwesenarbeit und des Präventionsprojekt wissen, dass zusätzliche Kosten ein hohes Hindernis für Menschen in benachteiligten Stadtteilen wie dem Wollepark sind. Die Anregung zum Laufen kam aus dem Stadtteil. Anfangs haben nur wenige mitgemacht. Inzwischen ist es eine große Gruppe, die unter Anleitung einer Trainerin wöchentlich auf Tour geht. So wie beim Lauftreff haben die Mitarbeiter der Gemeinwesenarbeit auch die Anregungen der Anwohner zum Müttertreff aufgenommen und einen Raum dafür reserviert. Dr. Johann Böhmann hat die wissenschaftliche Begleitung des Gesundheitsprojektes übernommen. Mitarbeiterin Diana Stumpe befragt Anwohner unterschiedlichster Herkunft, um zu erfahren, was die Menschen in und um den Wollepark brauchen. "Dieser lebensweltliche Ansatz steht im Mittelpunkt des Präventionsgesetzes," erläutert Sozialministerin Carola Reimann. "Er ist so wertvoll, weil er die Menschen erreicht." Bald wollen die Gesundheitsförderer auch Gesundheitshelfer und Helferinnen ausbilden. Es sollen Menschen aus dem Stadtteil sein, zu denen die anderen Nachbarn kommen und Vertrauen haben. 

Das Projekt im Delmenhorster Nachbarschaftszentrum wird unter anderem auch vom Verband der Ersatzkassen mit 168.000 Euro gefördert, erläutert vdek-Referatsleiter Hanno Kummer. Auf der Basis einer Landesrahmenvereinbarung erörtern Land Niedersachsen, Krankenkassen und andere Akteure, welcher Bedarf besteht und welche Handlungsmöglichkeiten zur Prävention bestehen. Größte Schwierigkeit bei Vorsorge und Gesundheitsförderung ist es, Menschen in präkeren Lebenssituationen zu erreichen, weiß auch die Ministerin. Im Garten hinterm Nachbarschaftszentrum pfanzen Anwohner verschiedene Gemüse, Kräuter und Obst an. Im Schatten sechsstöckiger Bauruinen werden Rezepte und Tipps zum Abau geteilt und nebenbei finden Gespräche über gesunde Ernährung statt. So etwas verändert Lebensgewohnheiten. Das ist nötig, weil sich auch im Wollepark Kinder zu wenig bewegen, selten nach draußen gehen und sich ungesunde Ernährungsgewohnheiten aneignen.

 

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