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LzO-Direktor Alfred Müller (v. re.) und LzO-Direktorin Annette Vetter übergeben einen Scheck an die Diakonie-Schuldnerberater Bernd Hake, Franziska Mües und Margret Reiners-Homann.
LzO-Direktor Alfred Müller (v. re.) und LzO-Direktorin Annette Vetter übergeben einen Scheck an die Diakonie-Schuldnerberater Bernd Hake, Franziska Mües und Margret Reiners-Homann.

Viele Überschuldete trotz Vollbeschäftigung

Selbständige und Geringverdiener oft unter den Verlierern

Vechta, 30.10.2018 - Die recht guten Zahlen zur Vollbeschäftigung dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es viele Menschen gibt, die wegen ihres geringen Einkommens in Überschuldung geraten. Darüber sind sich die Vertreter der LzO und der Diakonie-Schuldnerberatung einig. Die LzO-Regionaldirektoren Annette Vetter und Alfred Müller überbrachten der Diakonie-Schuldnerberatung jetzt einen Förderscheck in Höhe von 8.700 Euro. Der Sparkassenverband stellt diese Summe aus Mitteln der Lotterie „Sparen und Gewinnen“ für die Region zur Verfügung.

Die Zahl der Schuldner die die Beratung der Diakonie in Anspruch genommen haben, ist im vergangenen Jahr auf 553 Personen angestiegen, berichtet Diakonie-Geschäftsführerin Magret Reiners-Homann. Die Schuldnerberatung ist ein wesentlicher Teil der diakonischen Arbeit in Vechta.

Vetter appellierte an Betroffene möglichst frühzeitig mit Bank oder Diakonie ins Gespräch zu gehen, um Lösungen zu erarbeiten. Das sprichwörtliche Vogel-Strauß-Verhalten sei nicht gut. Obwohl es heutzutage ausgesprochen leicht sei, sich zu verschulden, ist Überschuldung ein schwieriges Thema geblieben. Betroffene trauen sich oft nicht, darüber zu reden. Meist ist der Verlust der Arbeit Hauptauslöser für die Überschuldung. Gefolgt von Krankheit und Trennung oder Tod des Lebenspartners.

Mit großer Sorge beobachten die Schuldnerberater, dass immer mehr ehemalige Selbständige in die Beratung kommen. Viele haben versucht, sich aus Arbeitslosigkeit heraus selbständig zu machen. Manche hätten sich auch durch das Jobcenter in die Kleinselbständigkeit, Ich-AGs oder niedrig bezahlte Jobs gedrängt gefühlt, berichtet Schuldnerberater Bernd Hake. Viele haben selbst diese Jobs wieder verloren oder sind in der Selbständigkeit gescheitert. Manchmal auch durch das rigorose Vorgehen des Finanzamtes, dass häufig zu keinerlei Forderungsaufschub bereit sei.

Meist gehe es dann mit den Betroffenen darum, sich ein Bild über das Ausmaß der Verschuldung zu verschaffen, berichtet die Schuldnerberaterin Franziska Mües. Es komme durchaus vor, dass jemand eine prall gefüllte Supermarkttüte ungeöffneter Briefe auf den Tisch auslehre. Dann dauert das Gespräch auch schon mal länger.

Kontakt - Cloppenburg
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fisser@diakonie-cloppenburg.de

 

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reiners-homann@diakonie-vechta.de

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