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Dietrich-Bonhoeffer-Klinik - Klinikinfo

Wir sind eine stationäre Fachklinik für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter  zwischen 14 und 25 Jahren (weiblich, männlich, diverse) mit Substanzkonsumstörungen und Abhängigkeitserkrankungen.

Neben allen stoffgebundenen Konsumstörungen (Alkohol, Cannabis, Opiate, Kokain, Designerdrogen, Medikamente,...) behandeln wir auch erfolgreich Doppeldiagnosen (insbesondere „ Sucht und Psychose“) in der Klinik.

Unsere Klinik verfügt über 48 Behandlungsplätze. Die Unterbringung erfolgt in modernen und funktional ausgestatteten 2- Bett-Zimmern (jeweils mit eigener Nasszelle).

Es gibt drei Stationen, die mit einer Wohngemeinschaft vergleichbar sind. Dort leben jeweils bis zu 20 Patient*innen, deren Stationsalltag  gemeinsam mit Bezugsmitarbeitern gestaltet wird. Einzelzimmer mit einer Nasszelle und barrierefreie Zimmer sind bei Bedarf ebenfalls vorhanden. 

Die Patient*innen bleiben in der Regel 16-26 Wochen zur Behandlung bei uns.

 

Was erwartet dich?

Du konsumierst Drogen, kennst schwierige Lebensumstände, z.B. Stress in der Familie, Probleme in der Schule/auf der Arbeit oder mit der Polizei und spielst mit dem Gedanken, dein Leben in geordnete Bahnen zu bringen? Wir bieten dir an, gemeinsam mit dir eine Lebensperspektive ohne Suchtmittel zu entwickeln. Wir geben dir hier die Zeit, die du brauchst, um Alternativen zum Konsum zu finden und den Spaß am rauschfreien Leben zu entdecken. Wir sind daran interessiert, dass du deine Stärken und Fähigkeiten ausbaust. Am Ende sollst du in der Lage sein, draußen selbstbestimmt deine Ziele verfolgen zu können.

Veränderung braucht zwar Mut, öffnet aber neue Wege!

Entschlossenheit im Unglück ist immer der halbe Weg zur Rettung. (Pestalozzi)

Die Medizin, Psychotherapie, Pädagogik und Ergo-/Arbeitstherapie sind die Eckpfeiler der Therapie. Gemeinsam unterstützen wir die Patient*innen bei der Erreichung ihrer individuellen Ziele. 

 

1. Medizin

Ärzte und medizinisches Pflegepersonal sowie Physiotherapeuten stehen neben einer täglichen ärztlichen Sprechstunde und wöchentlichen Visite den Patient*innen tagsüber zur Verfügung.

Während der Nacht ist ein Präsenzdienst durch eine(n) examinierte(n)  Gesundheits-und Krankenpfleger*in gewährleistet.

Somatische Grundversorgung und Basisdiagnostik (EKG, EEG, Labor) wird durch unseren medizinischen Dienst sichergestellt.

 

2. Psychotherapie

Mehrmals wöchentlich gibt es Gruppentherapien in Kleingruppen sowie regelmäßige Einzelgespräche mit den Bezugstherapeuten. Wir stimmen das Angebot auf den therapeutischen Bedarf ab, z.B. durch indikative Gruppen für PTBS, Borderlinestörungen und Psychose oder Anti-Gewalt-Training.

Unser Sozialdienst unterstützt die Patient*innen bei Antragstellungen und Behördengängen.

 

3. Pädagogik

Wir unterstützen unsere  Patient*innen bei der  Strukturierung von Tagesabläufen und  den alltäglichen Anforderungen. Ein wertschätzender und respektvoller Umgang miteinander ist uns wichtig. Für unsere schulpflichtigen Patient*innen findet Schulunterricht statt.

Ein umfangreiches Freizeitangebot steht  zur Verfügung, wie der hauseigene Billardraum, das Musikstudio, die Bücherei, das Café, der EDV-Raum, Spielekonsolen, der Fahrradverleih und der  Saunabereich.

Darüber hinaus können die Patient*innen das Sportangebot nutzen, z.B. mit Ausdauertraining, Fußball, Basketball, Tischtennis, Beachvolleyball etc..

 

4. Ergo-/Arbeitstherapie

Grundarbeitsfähigkeiten und soziale Fähigkeiten können in der Ergo-/Arbeitstherapie trainiert werden. Wir bieten die Möglichkeit, Arbeitsabläufe in einer Großküche, Wäscherei, Hauswerkstatt, Gärtnerei, dem Haushalt, dem Kreativen Handwerk oder der Gestaltungstherapie kennenzulernen und mitzuwirken.

Für die Aufnahme bei uns wird eine Kostenzusage benötigt. Bei der Beantragung und bei der Anmeldung bei uns unterstützt in der Regel die Suchtberatungsstelle oder z.B. der Sozialdienst eines Krankenhauses.

Als notwendige Vorbedingungen für die Aufnahme gelten:

  • Kostenzusage des Leistungsträgers (z.B. Deutsche Rentenversicherung, Krankenkasse)
  • Sozialbericht (Erstellung durch die einweisende Stelle)
  • körperliche Entgiftung
  • Freiwilligkeit der Behandlung
     

Die Klinik ist nach §§35/36 BtMG anerkannt, d.h. eine erfolgreich abgeschlossene Therapie kann gegen eine ausstehende Haftstrafe angerechnet werden.

Aktuelles:
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