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Diakonie will offensiv um Mitarbeitende werben

Fachtag zur Personalbindung und Personalgewinnung steht unter dem Titel motiviert, attraktiv, diakonisch

Oldenburg, 12.09.2018 - Der Diakonie im Oldenburger Land sind Mitarbeitende und Fachkräfte wichtig. Im Rahmen eines Fachtages haben Führungskräfte jetzt darüber diskutiert, was die Diakonie als Arbeitgeber attraktiv macht. Ziel ist die Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden.

80 Fach- und Leitungskräfte der Diakonie diskutierten in der Uni Oldenburg unter der Überschrift „motiviert, attraktiv, diakonisch?!“. Dass es dabei neben gutem Arbeitsklima und flexiblen Arbeitszeiten manchmal auch um guten Kaffee oder neue Büromöbel gehen kann, machte Referentin Beate Recker deutlich. Die Geschäftsführerin von Recker Training betonte, wie wichtig die Atmosphäre am Arbeitsplatz für Leistungsfähigkeit und Konzentration ist.

Um nach außen attraktiv zu wirken, sei es wichtig, sich selbst und die eigenen Werte selbstbewusst zu vertreten. „Diakonie ist zugewandt, freundlich, hilfreich und notwendig“, sagte die Referentin. Damit ist Diakonie ein attraktiver Arbeitgeber.

In Workshops haben die Teilnehmenden anschließend unterschiedliche Aspekte der Personalgewinnung vertieft. Beate Recker gab Einblick in den Teamentwicklungsprozess, den sie in den vergangenen zwei Jahren im Haus Regenbogen begleitet hatte. Regelmäßiges Feedback, ein offener Umgang mit Fehlern und das gemeinsame Entwickeln von Zielen spielten dabei eine wichtige Rolle. Mitarbeitende erlebten, wie ihr Selbstbewusstsein im Laufe des Prozesses gestärkt wurde.

Diakonie-Vorstand Thomas Feld ging in seinem Workshop auf die Werte ein, die die Unternehmenskultur der Diakonie prägen. Dabei wurde deutlich, dass diese gelebt werden müssen und sehr stark von den Mitarbeitenden geprägt werden und immer wieder auch im Wandel sind. Die Teilnehmer betonten, wie attraktiv es sei, im Beruf persönlichen Werte leben zu können.

Katrin Huber zeigte, wie wichtig es ist, das Potential von Mitarbeitenden zu erkennen und zu fördern. Mitarbeitende, die entsprechend ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten eingesetzt würden, seien zufriedener und hätten mehr Spaß an ihrer Arbeit. Insofern tragen präzise Anforderungsprofile und Stellenbeschreibungen dazu bei, Mitarbeitenden passende Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten. 

Umfragen zeigen, wie wichtig Mitarbeitenden ein gutes Verhältnis von Vorgesetzten und Kollegen untereinander ist. DSO-Geschäftsbereichsleiter Erich Frerichs provozierte die Teilnehmer seines Workshops mit der These von der Kraft des negativen Denkens. Mitarbeitende könnten meist sehr genau benennen, was sie stört. Leitungskräfte und Unternehmen sollten das ernstnehmen und Verbesserungen entwickeln. Schon kleine, gut gemachte Veränderungen im Alltag zeigen nachhaltige Wirkung. 

Das Signal des Fachtages ist bei Einrichtungsleitungen und Geschäftsführungen angekommen. Die Diakonie im Oldenburger Land will mit einer wertschätzenden und unterstützenden Unternehmenskultur die Stärken ihrer Mitarbeitenden unterstützen.

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