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Neubeginn für 199 Freiwillige bei der Diakonie im Oldenburger Land

Oldenburger Land, 5. Sept. 2018 - 199 junge Menschen begrüßte Diakonie-Vorstand Thomas Feld zum Freiwilligendienst in der sozialen Arbeit. Sie waren zur zentralen Einführungsveranstaltung aus dem ganzen Oldenburger Land ins Gertrudenheim zusammengekommen.

Diakonie-Vorstand Thomas Feld begrüßt die aktuelle Diskussion über die Freiwilligendienste für Geflüchtete. "Ein Freiwilligendienst ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe.“ Außerdem böten die Freiwilligendienste Möglichkeiten, sich beruflich zu orientieren und Kontakte in Deutschland zu knüpfen. „Wir haben beispielsweise in der Bahnhofsmission sehr positive Erfahrungen mit Freiwilligendienst für Geflüchtete gemacht. Nicht nur die Geflüchteten, sondern auch die anderen Mitarbeitenden und die Besucher profitieren von den Kontakten.

Soziales Engagement brauche den Willen zur Beteiligung und müsse deshalb freiwillig bleiben, betonte Feld. Um weiter Freiwilligendienste für Geflüchtete zu ermöglichen, sei es wichtig, die Mittel aus dem Sonderprogramm Bundesfreiwilligendienst für Geflüchtete nicht auslaufen zu lassen, sondern allen Freiwilligendiensten zur Verfügung zu stellen.

Immer mehr junge Männer interessieren sich für einen Freiwilligendienst, stellt die Diakonie fest. Ihr Anteil reiche mittlerweile fast an 40 % heran. Insgesamt haben sich 125 junge Frauen und 74 Männer für den Freiwilligendienst bei der Diakonie entschieden. Sie arbeiten in Kindertagesstätten (58), Einrichtungen der Jugend- (27) und Behindertenhilfe (41), in Krankenhäusern und Sozialstationen (52), der Altenhilfe (9) und sonstigen Einrichtungen wie der Suchtkrankenhilfe (12). 

Die Diakonie betreut und schult die jungen Erwachsenen in sieben für FSJ und BFD gemeinsamen Seminargruppen. Insgesamt gehören 25 Bildungstage zu den 12 Monate dauernden Freiwilligendiensten verbindlich dazu. Die Grundzüge des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) sind vor 64 Jahren bei der Diakonie entwickelt worden. Der Bundesfreiwilligendienst wurde nach dem Ende des Wehrersatzdienstes nach dem Vorbild des FSJ gestaltet. Der Unterschied liegt in der Anstellungsträgerschaft. Im Alltag der Freiwilligen spielt das keine Rolle. 

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