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„Die Doppelbelastung lohnt sich auf jeden Fall“

Ole Martens und Mario Müller studieren neben ihrer Arbeit in der Jugendhilfe

Bockhorn, 20.11.2020 - Studieren mitten im Berufsleben: Ole Martens und Mario Müller sind beide diesen Weg gegangen. Ole Martens ist Bereichsleiter bei der Jugendhilfe Collstede, Mario Müller arbeitet als Fachberater. Angefangen haben beide als Erzieher in Einrichtungen der Jugendhilfe Collstede. Als sich die Möglichkeit ergab, neue Aufgaben mit mehr Verantwortung zu übernehmen, griffen beide zu. Die dafür notwendigen zusätzlichen Qualifikationen erwerben sie im Rahmen ihres Studiums. Finanziert wird das Studium vom Arbeitgeber. Müller und Martens investieren ihre Zeit.

Während Ole Martens in Hamburg an der Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie am Rauhen Haus den Bachelor zum Sozialpädagogen und Sozialarbeiter erwirbt, studiert  Mario Müller an der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld Heilpädagogik auf Bachelor. Studieren neben der Arbeit ist dabei für beide Herausforderung und Chance gleichzeitig. „Die Doppelbelastung lohnt sich auf jeden Fall“, findet Martens, der weiter Vollzeit arbeitet und seine Freizeit in das Studium investiert. Ein Vorteil des Studiums neben dem Beruf sei die direkte Anwendbarkeit. „Wir wissen wovon wir sprechen, wenn wir die Themen an der Fachhochschule behandeln“, benennt es Müller.

Beide nehmen viele Anregungen mit. „Interessant war zum Beispiel die Fragestellung, in welchen Bereichen wir Pädagogen den Kindern noch mehr zutrauen können. Die Kids sind ihre eigenen Experten und wir müssen ganz bewusst mit ihnen sprechen“, sagt Martens. So lernen die Kinder und Jugendlichen auf gesunde weiße, Verantwortung zu übernehmen. Zu Martens Aufgaben als Bereichsleiter gehören u.a. neben der Belegungs- und Personalplanung auch die Weiter- und Neuentwicklungen von Hilfefeldern. Gemeinsam mit Müller unterstützt er Teams in pädagogischen Fragestellungen. Müller ist als Fachberater jedoch nicht nur Ansprechpartner für die Pädagogen in den Wohngruppen sondern auch für die Erziehungsstellen der Einrichtung und für Pflegeeltern des Landkreises, die von der Jugendhilfe Collstede beraten werden.

Dieses Menschenbild der diakonischen Einrichtung, die Jugendlichen zu stärken, zeigt sich auch in der Chance, die Müller und Martens bekommen haben. „Dass wir die Chance bekommen haben, dieses Studium zu machen und den nächsten Schritt in der Jugendhilfe Einrichtung zu gehen, zeigt einfach das Diakonische Verständnis“, findet Müller.

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