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Oberkirchenrat besucht Carlo-Collodi-Schule der Diakonie

Adomeit erlebt selbstbewusste Schüler und Schülerinnen

Linswege, 19. Sept. 2018 - Sonst drängen sich im Schülerladen der Carlo-Collodi-Schule die Mitschüler, um ein Stück selbst gebackene  Pizza zu ergattern. Heute ist Oberkirchenrat Thomas Adomeit zu Besuch. Er will sehen, wie die Carlo-Collodi-Schule ihr Prinzip umsetzt, das jedes Kind eine Chance verdient, sich seinen Platz in der Gesellschaft zu suchen.
 
Die Schule ist ein Übungsfeld, auf dem sich die Kinder und Jugendlichen ausprobieren und lernen können. In Werkstätten und der Schülerfirma erwerben die jungen Menschen Kenntnisse, die fürs Berufsleben wichtig sind. Auch der Jugendwaldeinsatz, von dem die Schüler berichten, gehört dazu.

Die Schüler und Schülerinnen an Entscheidungen zu beteiligen, ist der Carlo-Collodi-Schule besonders wichtig, sagt Schulleiterin Gerlind Bredemeyer. Mit Stolz berichten die Schüler, dass sie in einer Schulversammlung eine Handy-Regelung gefunden haben, der alle zugestimmt haben: Während der Unterrichtszeit herrscht absolutes Handy-Verbot. Weil die Schüler wissen, wie schwer es ist, das Handy unbeachtet zu lassen, wird es morgens zu Beginn des Unterrichts beim Lehrer in einen Karton gelegt. Dort bleibt es bis zum Unterrichtsende. Auf der Rückfahrt mit dem Schulbus kann dann wieder gemailt und gechattet werden. Das war den Schüler und Schülerinnen wichtig, denn sie kommen teils von weit her, um in Linswege oder den anderen Standorten am Unterricht teilzunehmen. 


Eine Klasse der Carlo-Collodi-Schule besteht in der Regel aus acht Schülerinnen oder Schülern. So können die Kinder und Jugendlichen in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung besser gefördert werden. Damit ist die Carlo-Collodi-Schuleals Ersatzschule staatlich anerkannt. Mit Stolz registrieren Schüler, Eltern und Lehrer, dass jedes Jahr viele Schüler mit Abschlüssen an weiterführende Schulen oder Berufsbildungseinrichtungen wechseln. Über 120 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen eins bis zehn erhalten hier eine Chance, die sie bei anderen Schulen nicht hätten. Der Lernstoff gleicht den Anforderungen an anderen Grund-, Haupt- und Realschulen. 

Zum Schluss überreichte Adomeit den Schülern ein Lutherquiz, dass nach dem Vorbild der bei Jugendlichen so beliebten Black Stories gestaltet wurde. Wissensvermittlung kann ja auch Spaß machen.Der Besuch in Linswege ist Teil einer Begegnungsreise durch Einrichtungen der Diakonie. „Ich will hören, welche Themen die Menschen in den diakonischen Einrichtungen beschäftigen“, sagt Thomas Adomeit, der für das Bischofsamt der oldenburgischen Kirche kandidiert. 

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