Suche

Bilder

Logo der Jugendhilfe Collstede

Bilder

Kleines Weblogo der jugendhilfe Collstede
A A A

 

Suche

Druckversion
Gruppenleiter Michael Paul und Leonie Utech bringen die letzten Kisten in das neue Zuhause der Jungenwohngruppe.
Gruppenleiter Michael Paul und Leonie Utech bringen die letzten Kisten in das neue Zuhause der Jungenwohngruppe.

Vorfreude auf das neue Zuhause

Jungenwohngruppe der Jugendhilfe Collstede zieht nach Zetel/Dünkirchen - Abschied vom Ursprungshaus

Zetel/Bockhorn, 26.11.2018 - Die Kisten sind gepackt. Die neuen Zimmer stehen bereit. Für die Jungen-Wohngruppe der Jugendhilfe Collstede geht es an diesem Montag, 26. November in ihr neues Zuhause nach Zetel/Dünkirchen. „Uns war es wichtig, dass die Jungen weiterhin ihre Schule besuchen können und in ihrem Sozialraum verortet bleiben. Deshalb ist es sehr gut, dass der Umzug der Wohngruppe innerhalb Zetels stattfindet“, sagt Einrichtungsleiter Jan Prassel.

Derzeit wohnen neun Jungen zwischen elf und 16 Jahren in der Gruppe. Sie werden von fünf Pädagogen und einer Hauswirtschaftskraft betreut. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Betreuer freuen sich auf das neue Zuhause, das sie gemeinsam gestalten werden. Auch Gruppenleiter Michael Paul und Leonie Utech haben noch einige Kisten, die sie auspacken müssen.

Der Umzug bedeutet für die Jugendhilfe Collstede aber auch einen Abschied. Denn damit verlässt auch die letzte Wohngruppe das Ursprungshaus der Diakonie-Einrichtung. Im reetgedeckten Haus an der Ginsterstraße in Collstede war sie 1957 mit dem „Pflegenest“ gegründet worden. Daraus wurde später das Kinderhaus Collstede und in der weiteren Entwicklung die Jugendhilfe Collstede. Die oldenburgische Kirche hatte der Diakonie das Gebäude zu diesem Zweck in einem Erbpachtvertrag zur Verfügung gestellt.

Der Auszug aus Collstede war notwendig geworden, da das Haus nicht mehr den Ansprüchen der modernen Jugendhilfe genügt. „Eine Sanierung wäre zu teuer geworden“, sagt Prassel. Und auch die eher abgeschiedene Lage des Hauses entspricht nicht dem Konzept einer im Sozialraum verorteten Jugendhilfe. „Unsere Kinder und Jugendlichen sollen sich als Teil der Gemeinde sehen“, erläutert Prassel. Auch seitens des Jugendamtes sei das deutliche Signal gekommen, dass das Haus nicht mehr den Standards der Jugendhilfe genüge.

Nach dem Auszug der Jungenwohngruppe bleibt zunächst noch der technische Dienst der Jugendhilfe Collstede im Haus an der Ginsterstraße. Doch auch für diesen Bereich wird eine neue Bleibe gesucht. Damit wäre der Prozess, der 2015 mit dem Umzug der Verwaltung nach Bockhorn begonnen hatte, abgeschlossen. Eines wird sich aber bei der Jugendhilfe nicht verändern: „Der Name Jugendhilfe Collstede bleibt“, betont Einrichtungsleiter Jan Prassel. Und die Jugendhilfe Collstede sieht sich weiter im Sozialraum Friesland, Wilhelmshaven und Ammerland verortet.

Aktuelles:
Eine Einrichtung der

Rückmeldung zu dieser Webseite

Haben Sie eine Anmerkung zu dieser Webseite oder Korrekturvorschläge für die hier veröffentlichten Inhalte? Schreiben Sie uns!


Code