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Klaus Ungar leitet den Bereich Ambulante Hilfen bei der Jugendhilfe Collstede. Foto: Jugendhilfe Collstede
Klaus Ungar leitet den Bereich Ambulante Hilfen bei der Jugendhilfe Collstede. Foto: Jugendhilfe Collstede

Das Vertrauen der Familien gewinnen

Ziel der ambulanten Hilfen ist die Stärkung der Familien

Bockhorn, 15.2.2021 - Eine Fünfjährige, die die meiste Zeit des Tages allein unterwegs sein darf, Familien in denen häusliche Gewalt ein Problem ist, Jugendliche, zu denen Eltern keinen Zugang mehr bekommen - Es sind ganz unterschiedliche Fälle, mit denen es die Mitarbeitenden im Bereich Ambulante Hilfen der Jugendhilfe Collstede zu tun haben. Klaus Ungar, Bereichsleiter Ambulante Hilfen, berichtet über dieses noch relativ neue Angebot der Jugendhilfe Collstede. Im vergangenen Mai, mitten in der Corona-Pandemie hatte die Diakonische Einrichtung das Angebot gestartet. Bisher ausschließlich im Landkreis Friesland.

„Zu den Ambulanten Hilfen gehören verschiedene Angebote“, berichtet Ungar. Das sind die Sozialpädagogischen Familienhilfen (SPFH), die Erziehungsbeistandsschaft, begleiteter Umgang und Schulbegleitung. Den SPFH und der Erziehungsbeistandsschaft ist gemeinsam, dass sie vorrangig den Auftrag haben, Erziehung in der Familie zu initiieren, zu stärken, aufzubauen und zu begleiten. „Durch die Stärkung der Familien soll verhindert werden, dass Kinder und Jugendliche aus ihren Familien herausgenommen werden müssen“, betont Ungar. Prävention ist ein wichtiger Aspekt der Arbeit.

12 Mitarbeitende sind in diesem Bereich im Einsatz. Das Jugendamt bringt die Hilfen auf den Weg. „Wichtig ist uns, dass die Familien wissen, dass wir für sie da sind und sie uns vertrauen können. Das Wohl des Kindes steht jeder Zeit im Mittelpunkt.“

Grundvoraussetzung für die Arbeit sei es, das Vertrauen der Familien zu gewinnen. „Das ist oft ein langer Prozess. Veränderungen passieren in diesem Bereich nicht von heute auf morgen. Wir unterstützen die Familien eine funktionierende Tagesstruktur aufzubauen. Auch gewaltfreie Erziehung ist ein wichtiges Thema.“ Während in der SPFH die Hilfe auf die ganze Familie ausgerichtet ist, richtet sich die Erziehungsbeistandschaft mehr an die Kinder und Jugendlichen direkt. Diese bekommen so eine zusätzliche Vertrauensperson. „Die Kinder und Jugendlichen bekommen so eine spezielle Förderung und können über ihre Probleme reden.“

Durch die Corona-Pandemie hat sich die Situation in den Familien im zweiten Lockdown eher verschärft, berichtet Ungar. „Viele Eltern sind überlastet und die Kinder wissen nichts, mit sich anzufangen. Es fehlt Raum zum Lernen“, berichtet Ungar. Auch online-Medien sind hier ein großes Konfliktpotential. Auch hier versuchen die Mitarbeitenden zu unterstützen. Sie unternehmen mit den Kindern und Jugendliche Ausflüge in den Wald, fahren an den Strand oder spielen Gesellschaftsspiele.

 

Mehr Informationen zu den Ambulanten Hilfen finden Sie unter:

www.jugendhilfe-collstede.de

 

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