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Diakonie Krippe Kleine Entdecker

Im Gebäude des Bezirksverbandes Oldenburg bietet die Diakonie seit Februar 2015 Betreuung für Kinder ab dem ersten Lebensjahr. In neu gestalteten Räumen stehen bis zu 15 Plätze für Kinder aus dem Einzugsbereich Nadorst zur Verfügung. Die Betreuung in der Krippe bietet Raum für ausgiebiges freies Spiel, für individuelle Betätigung drinnen und draußen und kleine pädagogische Angebote. 

Neben einem altersgerecht ausgestatteten Gruppen- und einem Ruheraum steht ein sicheres Gelände mit verschiedenen Spielmöglichkeiten zur Verfügung.

Träger der Diakonie-Krippe Kleine Entdecker ist die Diakonisches Werk Oldenburg Förderung und Therapie gemeinnützige GmbH.

 

„Wesentlich ist, dass das Kind möglichst viele Dinge selbst entdeckt. Wenn wir ihm bei der Lösung aller Aufgaben behilflich sind, berauben wir es gerade dessen, was für seine geistige Entwicklung das Wichtigste ist.

Ein Kind, das durch selbständige Experimente etwas erreicht, erwirbt ein ganz andersartiges Wissen als eines, dem die Lösung fertig geboten wird.“

(Emmi Pikler)

Aktuelle Informationen bezügl. der Corona-Pandemie:
19.05.2020

Verlängerung der Schließungszeit unserer Kindertagesstätten

Update vom 19.05.2020:

Sehr geehrte Eltern,

auf Grundlage der Anordnung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung vom 04.05.2020 bleiben unserer Kindertagesstätten auch weiterhin geschlossen. Bund und Länder prüfen 14tägig, welche Maßnahmen gelockert oder entsprechend fortgesetzt werden. Hierüber werden wir Sie zu gegebener Zeit in Kenntnis setzen. 

Neu (ab 18.05.2020) ist, dass über die bisherigen Aufnahmekriterien der Notbetreuung hinaus, nun (Platzkapazitäten vorausgesetzt) auch Kinder mit erhöhtem Förderbedarf sowie Vorschulkinder Berücksichtigung finden können. Der erhöhte Förderbedarf umfasst einen heilpädagogischen oder auch einen Sprachförderbedarf. Auch das Merkmal einer sozialen Benachteiligung (z.B. beengte Wohnverhältnisse) kann zu einer Aufnahme in die allgemeine Notbetreuung berechtigen. Dazu wurde die vom Land geforderte maximale Gruppengröße von 5 auf 13 im Kindergartenbereich sowie auf 8 im Krippenbereich erweitert. Wie diese neuen Richtlinien in enger Absprache mit der Stadt Oldenburg vor Ort umgesetzt werden können, ist in jeder Kita anhand der räumlichen, personellen Gegebenheiten sowie der aktuellen Belegung nur sehr individuell möglich. Uns als Kita-Träger jedoch eröffnet die Erweiterung deutlich mehr planerischen Gestaltungsspielraum, um eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Ein Rechtsanspruch leitet sich aus der neuen Verordnung allerdings nicht ab.

Ab dem 08. Juni wird zudem ein sogenannter Spielkreis erlaubt sein, der möglichst vielen Kindern, die bisher noch nicht von der Notbetreuung profitieren durften, einen regelmäßigen Kontakt zur Kita ermöglichen wird. Auch hierbei unterliegen die Ausgestaltung bzw. der Umfang des Angebotes den individuellen Gegebenheiten der Kita. 

Aufgrund der in der Verordnung benannten Beschränkungen ist die Notbetreuung auch weiterhin auf das absolut notwendige Maß zu begrenzen. Dies ist nicht nur mit Blick auf die Vermeidung von Infektionsketten, sondern insbesondere aufgrund der sich abzeichnenden begrenzten Betreuungskapazitäten von besonderer Bedeutung.

Die Notbetreuung dient auch weiterhin in erster Linie dazu, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in kritischen Bereichen tätig sind. Hierzu gehören aktuell folgende Berufsgruppen:

  • Beschäftigte im Gesundheitsbereich und pflegerischen Bereich,
  • Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktion,
  • Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr,
  • Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche
  • Beschäftigte in Entsorgungs- und Transportunternehmen
  • Beschäftigte in der stationären Kinder- und Jugendhilfe
  • Beschäftigte in Bereichen der Sozial- und Eingliederungshilfe
  • Strom-, Gas-, Kraftstoffversorgung, öffentliche Wasserversorgung, öffentliche Abwasserbeseitigung, 
  • Ernährung und Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel), 
  • Informationstechnik und Telekommunikation (insb. Einrichtung zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze), 
  • Finanzen (Bargeldversorgung, Sozialtransfers), 
  • Transport und Verkehr (Logistik für die kritische Infrastruktur, ÖPNV), Entsorgung (Müllabfuhr) sowie 
  • einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichen Interesse

Bitte beachten Sie: 
Die Zugehörigkeit zu einer der genannten Berufsgruppen allein berechtigt nicht automatisch zu einem Platz in der Notbetreuung. Im neu überarbeiteten Antragsformular (als Download auf der Homepage verfügbar) müssen zwingend folgende Umstände nachweisbar sein:

Aktuelle Tätigkeit
Neben der formalen Zugehörigkeit zu einer systemrelevanten Berufsgruppe, muss darüber hinaus ein Nachweis des Arbeitgebers beigelegt werden, dass eine aktuelle betriebsnotwendige Stellung vorliegt und alle rechtlichen Möglichkeiten von Arbeitszeitausdehnung, Umschichtung, Homeoffice und der Abbau von Überstunden bereits genutzt werden oder nicht umsetzbar sind.

Zeitraum
Zudem weisen Sie uns bitte ebenfalls nach (Dienstplan /Arbeitszeitregelung), an welchen Tagen eine Notbetreuung für Sie zwingend notwendig wird, damit an den jeweils anderen Tagen Kapazitäten für weitere Bedarfe zur Verfügung stehen. Bei sich ändernden Dienstplänen sollen diese regelmäßig im Zuge der fortlaufenden Bedarfsanpassung vorgelegt werden. Auch die Betreuungsdauer ist für unsere Planung eine notwendige Angabe.  

Anderweitige Betreuungsmöglichkeiten
Die Anordnung des Kultusministeriums legt eindeutig fest, dass zunächst alle anderen Möglichkeiten zur Betreuung Ihrer Kinder ausgeschöpft werden müssen. Gehört nur ein Elternteil einer systemrelevanten Berufsgruppe an, so muss der Arbeitgeber des jeweils anderen Elternteils ebenfalls einen Nachweis über die dort zwingend notwendige Tätigkeit vorlegen. Gewährt der Arbeitgeber die Möglichkeit von „Home-Office“, so ist nach aktueller Rechtsauffassung eine gleichzeitige Betreuung der eigenen Kinder möglich, auch wenn wir natürlich wissen, dass dies sehr schwierig zu realisieren ist. 

Bitte prüfen Sie umsichtig, ob es nicht auch anderweitige Möglichkeiten der Betreuung für Ihre Kinder geben könnte, sodass eventuell die Arbeitszeiten (beider Elternteile) etwas angepasst, oder innerfamiliäre Lösungen gefunden werden können.  

Darüber hinaus erweitert das Kultusministerium die sogenannte Härtefallregelung. Dies betrifft zum einen den Kinderschutz vorrangig für Kinder mit amtlich bestätigtem, erhöhtem pädagogischen / erzieherischen Bedarf sowie für Kinder, bei denen sich nach aktueller fachlicher Einschätzung durch eine ausschließlich häusliche Betreuung eine Gefährdung des Kindeswohls anbahnt. 

Des Weiteren bezieht sich die Regelung auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Alleinerziehenden. Auch hier gilt: Der Status Alleinerziehend allein berechtigt nicht automatisch zu einem Platz in der Notbetreuung. Ebenfalls müssen mit dem Antrag entsprechende Nachweise des Arbeitgebers vorgelegt und andere Betreuungsmöglichkeiten ausgeschlossen werden.

Der dritte Fall im Rahmen der erweiterten Härtefallregelung betrifft eine drohende Kündigung des Arbeitgebers oder erwartete finanzielle Einbußen. Neben den entsprechenden Nachweisen gilt im Bereich der finanziellen Ausfälle (auf Nachfrage beim Landesamt) die Maßgabe, dass sich die Einbußen unterhalb der Grenze von Kurzarbeit bewegen müssen (weniger als 60% des vorherigen Gehaltes).    

Die sukzessive Erweiterung der Notbetreuung, die Öffnung weiterer gesellschaftlicher Infrastrukturen bei gleichbleibender Betreuungskapazität sowie der fortbestehenden gesellschaftlichen Verantwortung zur Vermeidung von Infektionsketten (Gruppengrößen von max. 5 Kindern), stellt uns als Träger vor große Herausforderungen. Durch unsere engagierten Mitarbeiter*innen und Kita-Leitungen ist es und wird es auch in Zukunft durch ein besonnenes Krisenmanagement gelingen, Sie als Eltern aber auch die Gesellschaft als Ganzes maßgeblich bei der Aufrechterhaltung aller notwendigen Erfordernisse zu unterstützen. Auch Sie können zum Gelingen dieses Prozesses beitragen, indem Sie die Notbetreuung sehr verantwortungsvoll und nur im Rahmen zwingender Notwendigkeit in Anspruch nehmen. 

Dennoch wird es trotz sorgfältiger Planung und Abwägung aufgrund der Vereinbarkeit der oben genannten gesellschaftlichen Aufträge nicht immer möglich sein, alle erforderlichen Bedarfe vollständig zu decken.

Trotzdem wir als Träger zu jeder Zeit bemüht sind alle erforderlichen und angemessenen Hygienestandards einzuhalten, können wir die Gefahr einer möglichen Infektion in keiner Weise ausschließen. Bitte beachten Sie diese Tatsache in besonderem Maße, wenn Ihr Kind aufgrund medizinischer Indikationen zu einer sogenannten Risikogruppe zählt. Eine Beurteilung durch den zuständigen Kinderarzt ist dabei dringend anzuraten. 

Das Ziel der Schließung bleibt auch weiterhin eine Verlangsamung der Infektionsrate zu erwirken, um den medizinischen Schutz der besonders gefährdeten Menschen sicherzustellen. Dies sollte immer über allem stehen. Bitte achten Sie daher auch auf die allgemeingültige und vorgeschriebene Abstandsregel von 1,5m während der Bring- und Abholphasen. 

Wir danken erneut für Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit. 
Bleiben Sie gesund.

Die Fachbereichsleitung der Kitas der Diakonie im Oldenburger Land

20.09.2018

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