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Lindenhof Hude - Kleinwohngruppe (KWG)

Das Konzept des Lindenhofs zielt darauf ab, die stationäre Klein­wohngruppe (KWG) und die ambulante Außenwohngemeinschaft (AWG) als eine Einheit aufzufassen. Für beide Teile ist dasselbe Team verantwortlich. KWG und AWG bilden zwei Elemente einer Betreuungskette, die für den Übergang von der stationären in die ambulante Betreuung den adäquaten Rahmen schafft und nicht an Zusammenhalt verliert. Diese Betreuungskette des Lindenhofs ist eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Arbeit mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Die Gruppe eignet sich für Jugendliche und junge Erwachsene, die sich auf Grund ihrer Geschichte und Entwicklung mit dem Prozess der Verselbständigung auseinandersetzen müssen. 

Außerdem für Jugendliche, die: 

  • aufgrund einer belastenden Familiensituation nicht mehr in der Familie bleiben können 
  • bei der Erledigung lebenspraktischer Aufgaben Begleitung benötigen 
  • mit überfordernden Situationen konfrontiert und emotionalen Belastungen ausgesetzt waren 
  • eine psychische Vorerkrankung nachweisen
  • generell einen zuverlässigen Schul-/Bildungsmaßnahmen-/Ausbildungsbesuch gewährleisten können 

In der Kleinwohngruppe werden für sieben Jugendliche und junge Erwachsene ab 15 Jahren wirklichkeitsgetreue Lernfelder angeboten. Besondere Themen sind der Umgang mit Geld, die Entwicklung von eigenen Lebensperspektiven, der Umgang mit Konflikten, die Festigung einer angemessenen Tagesstruktur und die Partizipation an der Organisation des Gruppenhaushaltes. Hinzu kommen Maßnahmen, die zum schulischen und beruflichen Gelingen beitragen.

Partizipation und Eigenverantwortung haben im Konzept der KWG einen wertvollen Stellenwert. Die Fachkräfte der KWG arbeiten lebensweltorientiert und systemisch. Ebenso nutzen sie Methoden aus der Verhaltenstherapie und Gruppendynamik.

Der geregelte Tagesablauf mit gemeinsamen Mahlzeiten, Schulbesuchen, Freizeitgestaltung und Unterstützung beim Lernen und lebenspraktischen Tätigkeiten trägt zum Erfolg genauso bei wie die Einzel- und die Gruppengespräche mit den Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie sind immer auch eine Möglichkeit, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen Wertschätzung und Anteilnahme entgegenzubringen, die für eine gelingende Selbststeuerung unabdingbar sind.

Das Team der Kleinwohngruppe setzt sich dafür ein, dass die jungen Menschen ihre Entwicklungsdefizite überwinden und sich als eigen­verantwortliche Persönlichkeiten erleben können, die entweder in ihr familiäres Umfeld zurückkehren können oder in eine weitere Form der Verselbstständigung oder die eigene Wohnung umziehen und ihre beruflichen und schulischen Ziele erreichen können. 

Die Kleinwohngruppe ist ein Hilfeangebot gemäß § 27 SGB VIII in Verbindung mit § 34 und § 35a SGB VIII, Hauptkostenträger ist das örtliche Jugendamt. Bei Bedarf können sich die jungen Menschen und/oder ihre Angehörigen sich an das zuständige Jugendamt wenden und Beratung erhalten. Erfolgt eine Aufnahme in eine stationäre Wohngruppe, findet eine Hilfeplanung gem. § 36 SGB VIII mit allen Beteiligten statt, in der die individuellen Erziehungsziele und -aufträge erarbeitet werden.

Das Fachteam der Kleinwohngruppe

Das Team der Kleinwohngruppe: Marlene Eichler, Julia Pelzel, Katharina Matyl, Stefanie Eckhoff

Marlene Eichler, Julia Pelzel, Stefanie Eckhoff

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