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re:set Beratung bei problematischem Medienkonsum

Das Internet ist zu einem fest Bestandteil des modernen Lebens geworden. Ob per PC, Tablet, Handy/Smartphone oder Spielkonsole: vielfälte Anwendungsbereiche stehen zur Verfügung, um sich mit aktuellen Informationen zu versorgen, um schnell und umstandslos miteinander zu kommunizieren, sich in sozialen Netzwerken zu präsentieren und auszutauschen, im World Wide Web zu surfen, zu shoppen oder sich in virtuellen Spielewelten zu vergnügen. 

Die Nutzung von Onlinemedien hat einerseits viele Vorteile, sie birgt andererseits aber auch Risiken. Ein kleiner, aber insgesamt anwachsender Teil von Nutzern steht in der Gefahr, sich in den medialen und virtuellen Welten zu verlieren. Dies kann bis zur Abhängigkeit vom Internet oder einzelnen seiner Angebotsformen wie Computerspielen oder Onlineshoppen führen. Auch die Nutzung sozialer Medien kann so intensiv sein, dass die Kontrolle über das eigene Nutzungsverhalten verloren geht. Aktuelle Erhebungen ergeben, dass ca. 2% der Gesamtbevölkerung in Deutschland internetabhängig sind. Besonders betroffen sind Jugendliche. Unter ihnen gelten etwa 5% als abhängig.

Das Land Niedersachsen fördert mit re:set den Aufbau von Angeboten zur Beratung und Hilfe bei Mediensucht oder Mediensuchtgefährdung. Die Beratungs- und Hilfeangebote durch die Fachkräfte im „re:set“-Projekt zielen darauf ab, Klarheit über das Ausmaß des Nutzungsverhaltens der Betroffenen zu gewinnen. Falls notwendig erarbeiten die Berater gemeinsam mit den Betroffenen und gegebenenfalls mit Angehörigen eine Problemlösung. 

re:set - Beratung bei exzessivem Medienkonsum

  • richtet sich an Jugendliche und an Erwachsene, die Fragen und/oder Probleme im Umgang mit Medien haben
  • unterstützt dabei, einen verantwortungsbewußten Umgang mit Onlinemedien zu erlernen und das eigene Nutzungsverhalten zu überprüfen
  • bietet Unterstützungsangebote und Vermittlung in weiterführende Angebote für exzessiv medienkonsumierende Jugendliche und Erwachsene.

Da re:set ein neues Programm ist, wird die Arbeit wissenschaftlich begleitet und ausgewertet von Prof. Astrid Müller, Medizinische Hochschule Hannover. Die Ergebnisse werden anschließend in einem Handlungsmanual zusammengefasst. Damit soll der Aufbau weiterer qualifizierter Beratungsangebote unterstützt werden. Die Koordination liegt bei der Niedersächsischen Landesstelle für Suchtfragen (NLS).

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