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Das kleine weiße Auto der ambulanten Wohnbetreuung (AWB) des Diakonie-Wohnheimes in Brake.
Das kleine weiße Auto der ambulanten Wohnbetreuung (AWB) des Diakonie-Wohnheimes in Brake.

Auto von der Glücksspirale

Neues Hilfeangebot der Diakonie in der Wesermarsch

Brake, 24.04.2018 - Hinter der Diagnose „mehrfach beeinträchtigt und suchtkrank“ verbirgt sich eine lange Leidensgeschichte. Oft sind diese Menschen an den traditionellen Hilfeangeboten gescheitert. Sie sind durch viele Raster gefallen und haben alle sozialen Kontakte verloren. Denn Krankheit und Beeinträchtigungen machen sie zu schwierigen Menschen. Verwandte, Bekannte, Nachbarn und Freunde haben sich zurückgezogen. In dieser Situation bietet das Diakonie-Wohnheim Friedensplatz den Menschen Unterstützung bei der eigenständigen Lebensführung. Im Wohnheim am Braker Friedensplatz leben bis zu 48 Menschen trotz chronischer Beeinträchtigungen und der Abhängigkeitserkrankung abstinent. 

Mit dem Angebot der ambulanten Betreuung erweitert die Diakonie die Hilfe nun auf weitere 12 Klienten in der Wesermarsch. Regelmäßig fährt ein Sozialarbeiter mit dem kleinen, weißen von der Glücksspirale geförderten Auto bei ihnen vorbei und erkundigt sich danach, wie es den Menschen geht. Dabei wird über Themen wie Wohnen, Arbeit, Ausbildung und Freizeitgestaltung gesprochen. Immer wieder begleiten die Sozialarbeiter ihre Klienten auch zum Einkaufen, zu Ärzten oder zu Terminen bei Ämtern und Behörden. Durch die regelmäßige Anleitung und Begleitung gelingt es vielen Klienten einen strukturierten und beruhigteren Alltag zu führen. Sie reduzieren ihren Konsum und knüpfen neue Sozialkontakte. Der soziale Abstieg wird aufgehalten und die Gefahr, dass die Betroffenen wieder stationär untergebracht werden müssen, nimmt ab.

Alle Erfahrungen aus der Arbeit mit Suchtkranken zeigen, dass viele Behandlungsangebote für Menschen mit seelischer Beeinträchtigung und chronischer Suchterkrankung ungeeignet sind. Die therapeutischen Maßnahmen von Sucht-Fachstellen sind für diese Personen zu hochschwellig. Folge: Sie nehmen die Hilfeangebote wegen ihrer körperlichen, psychischen und neurologischen Beeinträchtigungen nicht wahr. Mit dem ambulanten betreuten Wohnen im Landkreis Wesermarsch bietet die Diakonie nun seit April 2017 die Hilfe an, die diese Menschen brauchen.

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