Symposium der Deutsch-Polnische Gesellschaft für Seelische Gesundheit in Oldenburg

Erstellt von Kerstin Kempermann |

Thema des Symposiums ist das "Risiko der Freiheit?! – Psychiatrie im Spannungsfeld zwischen Beliebigkeit und Grenzen“.

Oldenburg, 7.7.2022 - Die Deutsch- Polnische Gesellschaft für Seelische Gesundheit veranstaltet vom 15. bis 17. September in Oldenburg ein Symposium zum Thema „Risiko der Freiheit?! – Psychiatrie im Spannungsfeld zwischen Beliebigkeit und Grenzen“. Diakonie-Vorstand Thomas Feld, Mitglied im Vorstand der Deutsch- Polnische Gesellschaft für Seelische Gesundheit, freut sich sehr, dass das Symposium in diesem Jahr auf Einladung der Diakonie im Oldenburger Land in Oldenburg stattfindet. Das Symposium, das aufgrund der Corona-Pandemie in den vergangenen zwei Jahren nicht stattfand, wird im Wechsel in Polen und Deutschland ausgerichtet.

Drei Tage lang geht es im Kulturzentrum PFL um Spannungsfelder in der Psychiatrie. Eröffnet wird die Tagung am Freitag, 15. September, durch die Vorsitzenden Łukasz Cichocki und Ralf Aßfalg. Den Eröffnungsvortrag hält der Oldenburger Professor Mathias Bormuth unter der Überschrift „Von Freiheit zu Freiheit. Eine politisch-psychiatrische Utopie im Horizont von Karl Jaspers“. Am Sonnabend geht es in weiteren Vorträgen unter anderem um die Frage: Ist individuelle Freiheit grenzenlos?. Am Sonnabend werden Workshops zu verschiedenen Schwerpunkten angeboten. Zum Abschluss des Symposiums am Sonntag steht der „assistierte Suizid“ in einem pro und contra im Mittelpunkt der Tagung. Das komplette Programm des Symposiums sowie alle Informationen zur Anmeldung finden Sie auf der Homepage der Deutsch-Polnische Gesellschaft für Seelische Gesundheit: www.dpgsg.de. Anmeldeschluss zur Tagung ist der 9.September 2022

Info:

 

Die Deutsch- Polnische Gesellschaft für Seelische Gesundheit begann ihre Aktivitäten im Gründungsjahr 1989. Eine zentrale Motivation zur Gründung bestand darin, eine Brücke der Verständigung zu bauen, über die nach den schrecklichen Kriegserlebnissen Menschen gehen, sich verständigen und die gemeinsame Geschichte betrachten konnten. Ein weiteres Ziel der Gesellschaft bestand darin, voneinander zu lernen: über die seelische Gesundheit in beiden Ländern, die Psychiatrie, die Behandlungsmethoden oder die sozialpolitischen Verhältnisse.

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