Pressemitteilungen Archiv 2019

EWE-Mitarbeiter spenden an Tagesaufenthalt für Wohnungslose in Nordenham

Erstellt von Kerstin Kempermann |

Die 2000 Euro werden für eine Wohnküche genutzt

Nordenham/Oldenburg, 15.11.2019 - 2.000 Euro haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von EWE an den Tagesaufenthalt für Wohnungslose in Nordenham gespendet. Julia Durchdenwald und Rudi Domschat vom Diakonie-Tagesaufenthalt haben den Scheck von Fritz-Gerhard Friedrichs (Betriebsratsvorsitzender der Netz- und Geschäftsregion Oldenburg/Varel) in den Räumlichkeiten des Tagesaufenthalts in Nordenham entgegengenommen.

 

„Wir wollen die Spende nutzen, um im kommenden Jahr eine Wohnküche im Tagesaufenthalt einzurichten“, sagte Durchdenwald bei der Spendenübergabe. „In der Küche findet das Leben statt. Gerade für Menschen, die kein Zuhause haben, ist dieses Angebot sehr wichtig. Wir wollen zukünftig ein bis zwei Mal in der Woche gemeinsam kochen und auch häufiger ein Frühstück anbieten“, sagte Durchdenwald. Und natürlich können die Besucher des Tagesaufenthaltes die Küche nutzen, um sich ihr Mittagessen warm zu machen.

 

Täglich nutzen 12 bis 35 Betroffene den Tagesaufenthalt in Nordenham. Darunter sind sowohl Obdachlose, als auch Menschen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind. Aber auch Frauen und Männern, die keine eigene Wohnung mehr haben und bei Freunden auf dem Sofa übernachten. Deshalb ist das Beratungsangebot, dass Durchdenwald und Springer anbieten ganz unterschiedlich. Sie unterstützen die Betroffenen zum Beispiel bei der Suche nach einer Wohnung, beim Umgang mit den Ämtern und bei der Arbeitssuche. Aber auch die Anbindung an Ärzte und andere Beratungsstellen ist wichtig.

 

Das Geld für die Spende stammt aus einem Hilfsfonds von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehrerer EWE-Gesellschaften (EWE AG, EWE VERTRIEB, EWE NETZ, EWE TRADING, EWE GASSPEICHER, GTG, EWE ERNEUERBARE ENERGIEN). „Über 90 Prozent der Belegschaft verzichten dafür jeden Monat auf die Auszahlung der Cent-Beträge ihres Nettogehalts“, erklärt Fritz-Gerhard Friedrichs. Die auf diese Weise angesammelten Beträge gehen in regelmäßigen Abständen sozialen Einrichtungen zu.

 

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